Amalgam-Selbsthilfegruppe ZAHN 46 e.V.
53879 Euskirchen

Mitglied im: BBFU e.V.

Was ist Amalgam?

Amalgam ist eine seit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannte Mischung aus etwa gleichen Anteilen Quecksilber mit einer Legierung aus Silber, Zinn, Kupfer, Zink und Quecksilber. Da es preisgünstig, leicht zu verarbeiten und schnell aushärtend ist, konnte es sich trotz eines kurzzeitigen Verbots als Zahnfüllung ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts durchsetzen.

Alle diese Schwermetalle sind giftig bis hochgiftig und können sich in den inneren Organen ablagern. Insbesondere das Quecksilber entwickelt bereits bei Raumtemperatur Dämpfe.

Seit etwa 150 Jahren werden kariöse Zähne mit Amalgam versorgt. Ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung trägt dieses preisgünstige, einfach und schnell zu verarbeitende Material im Mund.

Die häufigste Zusammensetzung von Amalgam:
werden vermischt und sofort als Zahnplombe gelegt.

Im Unterschied zu anderen Metallen gibt Quecksilber schon bei Raumtemperatur Dämpfe ab, die hoch giftg sind. Dieses Ausdampfen ist bei Körpertemperatur in der Mundhöhle noch erhöht.

Personen mit mehreren Füllungen tragen ständig einige Gramm Quecksilber im Mund. Durch Kauen, Zähne putzen, heisse Getränke und Säuren sowie galvanische Effekte wird Quecksilber gelöst. Es kann vom Körper aufgenommen und in verschiedenen Organen (Niere, Leber, Gehirn, Bindegewebe) abgelagert werden.

Dadurch wird einerseits der Stoffwechsel gestört (Enzymblockaden), andererseits werden die Zellen und die Erbsubstanz geschädigt.

Auch Zinn, Silber und Kupfer (seltener Zink) können sich im Körper ablagern und wirken in höheren Mengen giftig.


Detailliertere Ausführungen sowie Informationen zu Nachweis, Therapien und Alternativen finden Sie im Wissenschaftsladen Dortmund oder der Beratungsstelle für Amalgamvergiftete e.V. in München.
Weitere Informations- und Anlaufstellen haben wir fü Sie in unserer umfangreichen Linkliste zusammengestellt.


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